1. Netzwerktreffen in Grevesmühlen - Koordinierungstreffen

Das erste Netzwerktreffen diente dem Kennenlernen der Teilnehmer und der relevanten Entscheidungsträger öffentlicher wie privater Servicestellen im Bereich der Inklusion aus allen Partnergemeinden. Bei gemeinsamen Workshops wurden die wichtigsten Schwerpunkte, Problemfelder, Zielsetzungen und Lösungsansätze in der kommunalen Inklusionsarbeit in den Partnergemeinden präsentiert, diskutiert und zusammengefasst.

Als Best Practice Beispiel für gelebte Inklusion besuchten die Delegationen die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Upahl und das Evangelische Feriendorfes in Boltenhagen. Das Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg gGmbH ist Träger der Einrichtungen und gab den Teilnehmern Einblick in den Montagebereich, die Schlosserei, der Holzwerkstatt sowie in die Ferienanlage in Boltenhagen. Zwischen den Teilnehmern, den Gruppenleitern und den Beschäftigten kam es zu interessanten, intensiven Gesprächen und zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

Um das Projekt der Öffentlichkeit, Stakeholdern und den Zielgruppen vorzustellen, fand eine Projektpräsentation im Ringhotel Grevesmühlen statt. Der Einladung der Projektgruppe folgten ca. 150 Gäste aus Vereinen, Verbänden, Institutionen und Unternehmen der Stadt. Nach der Projektpräsentation fand eine gemeinsame Podiumsdiskussion zu Projektthema sowie zur Inklusion in Grevesmühlen statt.

Bei Musik, Tanz und einem gemeinsamen Abendessen nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit sich untereinander zu vernetzen und neue Beziehungen aufzubauen. Durch die Veranstaltung konnte die Bewusstseinsbildung zum Projektthema und die Identifikation mit den Projektzielen verbessert werden. Durch die Berichterstattung der darauf folgenden Fernseh- und Presseberichte wurde die Offentlichkeit für dieses Thema sensibiliesiert.