3. Netzwerktreffen in Nagymaros

Zum Auftakt des dritten Netzwerktreffens trafen sich die insgesamt 80 Teilnehmer zu einem gemeinsamen Workshop „Inklusiver Sport in den Partnerländern und Möglichkeiten zukünftiger Kooperationen“.

Beeindruckt zeigten sich alle von der Präsentation des ungarischen Wassersportlers Wohner Farkas. Er ist gehörlos und gewann bei den olympischen Spielen mit seinem Team eine Goldmedaille im Wasserball

In der Sporthalle von Nagymaros sahen wir eine Basketball Präsentation des ungarischen Nationalteams des Behindertensportbereichs. Dabei fiel besonders der marode Fußboden in der Halle auf.  Durch Spenden konnten die Teilnehmer während des Projektzeitraumes dazu beitragen, dass der Hallenboden im Januar 2016 erneuert werden konnte.

Das Portugiesische Team zeigte in der Schwimmhalle von Vac eine beeindruckende Show seiner besten Schwimmer. Trainer Carlos erklärte wie intensiv und mit welchen Methoden die Schwimmer mit Behinderungen auf die Europameisterschaften und die Para Olympics vorbereitet werden.

Die Teilnehmer besichtigten die Einrichtungen der Caritas, das Familienservicebüro und die Schule von Nagymaros. Unter Anleitung von Kunstlehrer Zolt stellten Sie sich der Herausvorderung mit verbundenden Augen etwas aus Ton zu formen.

Die San Andreas School ist eine königliche Gehörlosenschule in Vac. Hier werden Kinder von 6 bis 16 Jahren unterrichtet. Wir durften an den Jubiläumsfeierlichkeiten teilnehmen, eine Sportpräsentation erleben und die Klassenzimmer besichtigen. Voller stolz erzählte der Direktor von der langen Tradition und der Bedeutung der Schule.

Nach einer Donaufahrt waren wir Gäste des Schwabenfestes in Nagymaros.  Ein buntes Volksfest mit Musik und Tanz und zahlreichen Marktständen.  Feierlich nahmen wir das Fest zu Anlass, den Städtepartner-schaftsvertrag zwischen Nagymaros und Grevesmühlen nach fast 60jähriger freundschaftlicher Verbindung zu besiegeln.

Der ungarische Reittag beeindruckte nicht nur durch die traditionelle Reitshow sondern auch mit der Präsentation des Reitens als Therapieform insbesondere für Menschen mit Behinderungen aber auch für Kinder aus mit schwierigen Lebensverhältnissen. Im Dialog mit den Therapeuten konnte man sehr viel über die angewandten Methoden erfahren uns sich selbst einmal auf den Rücken eines Pferdes schwingen.

Die unterschiedlichen Aktivitäten der Sport- Spiel- und Festveranstaltungen in Nagymaros konnten von Einzelpersonen und Gruppen absoviert werden. Teilnehmer mit Behinderungen nahmen nach ihren Möglichkeiten an allen Aktivitäten teil, Alle erfuhren auf diese Weise gelebte Inklusion und transnationales Miteinander, auch die zahlreichen Zuschauer konnten auf diese Weise sensibilisiert werden.